Anwendungsmöglichkeiten

Schwangere & Babys

In den letzten Wochen der Schwangerschaft und während der Geburt ist das Baby besonderer Belastung ausgesetzt. Während der Geburt muss sich der Kopf des Kindes dem Becken der Mutter anpassen. Insbesondere bei Komplikationen wie Saugglocken- oder Zangengeburten kann es zu Verformungen des kindlichen Kopfes kommen. Als Folge kann der Körper mit hoher Spannung reagieren, die einer Unterstützung von außen bedarf, zum Beispiel bei;

  • Verdauungsbeschwerden
  • Schreikinder
  • Tortikollis
  • KISS-Syndrom
  • Schlafschwierigkeiten
  • Saugprobleme
  • Motorische Störungen

Es kann gerade während der Schwangerschaft zu Rückenschmerzen, Atembeschwerden oder auch Verdauungsstörungen kommen, die dann nicht gerne medikamentös behandelt werden wollen. Außerdem kann es hilfreich sein,den Beckenboden auf die Geburt vorzubereiten.

 

Nach der Geburt sind bei den Müttern der Beckenboden bzw. das Steißbein ein häufiger Störfaktor mit unterschiedlichen Funktionsstörungen(Schmerz,Inkontinenz). Auch hierbei kann man unterstützung geben.

Kinder & Jugendliche - Kinderosteopathie

Auch bei Kindern gibt es durch Ernährung, Unfälle, Knochenbrüche etc. oftmals Möglichkeiten osteopathisch zu unterstützen. Bei folgenden Beschwerden ist es meiner Erfahrung nach sinnvoll osteopathisch tätig zu werden:

 

  • Chron. Mittelohrentzündung
  • Asthma
  • Kopf-und Rückenschmerzen
  • Fehlstellungen wie z.B. Skoliose
  • Gehirnerschütterung
  • Kieferfehlstellungen
  • Bauchschmerzen
  • Nach Unfällen
  • Einnässen
  • etc.

Gerne kann ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch , die für Sie bestehenden Möglichkeiten und Grenzen einer Behandlung erläutern.

Erwachsene

Das Alter ist nicht wichtig für eine erfolgreiche Behandlung, auch Sie können bis in das hohe Alter behandelt werden. Wenn der Körper nicht mehr in der Lage ist ausreichend und ohne Symptome zu kompensieren, kann er mit Schmerzen, Schwindel oder Krankheit reagieren.

 

Dann können die Störungen auf den verschiedensten Ebenen auftreten, zum Beispiel bei  

  • Schulter-Nackenschmerzen
  • Tennisarm
  • Knieschmerzen
  • Bandscheibenproblemen
  • Reizdarm, Sodbrennen
  • Durchfall
  • Inkontinenz
  • Kopfschmerz
  • Sinusitis, Mittelohr
  • Kiefergelenksstörungen
  • Männer-Frauenleiden
  • etc.

Osteopathie ist eine regulative Medizin und behandelt Funktionsstörungen und keine Symptome. Das soll an einem Beispiel erläutert werden.

 

Frau Y kommt mit Rückenschmerzen in die Praxis. Nun versucht der Osteopath die Ursache für die Schmerzen zu finden und untersucht die verschiedenen Systeme und könnte folgende Befunde finden:

 

  1. Eine vor 12 Jahren schwierige Entbindung mit Kaiserschnitt. Das hatte zur Folge, dass die Gebärmutter sich verlagerte, die über Bänder am Kreuzbein befestigt ist. Eine mögliche Anpassung könnte auch eine Verdrehung des Beckens sein. Die Folge können Schmerzen am Kreuzbein sein.
  2. Eine vor Jahren festgestellte Bandscheibenvorwölbung. Je nach der Höhe des Bandscheibenproblems kann auch eine Ausstrahlung in den Unterbauch bzw. in die Leiste vorkommen.
  3. Ein Knochenbruch des rechten Mittelfuß. Die Kompensation eines solchen Ereignisses kann über Muskelketten das Knie, Becken oder die Wirbelsäule erreichen. Dann kommt es über die Jahre der Anpassung zu Problemen am Knie oder an der Wirbelsäule.
  4. Außerdem könnte ein Tumor an der Gebärmutter in Frage kommen, was dann schulmedizinisch abgeklärt werden sollte.